Netatmo Aussenkamera HomeKit Secure Video
Netatmo Aussenkamera HomeKit Secure Video

Seit kurzem liefert Netatmo für die smarte Außenkamera ein Firmware-Update aus, wodurch diese Kameras mit Apples HomeKit Secure Video betrieben werden können. Bei meinen Außenkameras V1 wurde die Firmware 198 auf die Version 251 angehoben, das Update kam die letzten Tage und wurde im Hintergrund auf die Kameras übertragen. Es gibt übrigens keine Möglichkeit, das Update manuell anzustoßen, hier ist also Geduld gefragt. Wenn Du prüfen möchtest, welche Version bei Dir aktuell installiert ist, öffne die Einstellungen (Zahnrad-Symbol links oben in der Netatmo Security App). Dann „Haus Steuern“, den Bereich der Außenkameras wählen, zur Kamera wechseln und hier wird die Firmware angezeigt (diese Beschreibung bezieht sich auf die iOS-App).

Wie kann HomeKit Secure Video aktiviert werden?

Wenn die neueste Firmware auf der Kamera läuft, dann kannst Du die Home App von Apple auf dem iOS-Gerät oder dem Mac öffnen. Tippe nun die Kamera an, das Live-Bild wird geöffnet. Jetzt oben auf das Zahnrad tippen und nach unten scrollen. Unter dem Menüpunkt „Mitteilungen“ werden jetzt zwei neue Optionen angezeigt nämlich „Aufnahmeeinstellungen“ und „Gesichtserkennung“. Wechsle in die Aufnahmeeinstellungen und wähle entweder „wenn zu Hause“ oder „wenn abwesend“ aus. In den Standard-Einstellungen ist hier jeweils „Stream“ hinterlegt, somit wird das Livebild gestreamt. Wenn Du HomeKit Secure Video aktivieren willst, musst Du nun „Streamen & Aufnahme erlauben“ auswählen. Jetzt werden die Aufnahmen nicht mehr auf die Netatmo-Server abgelegt.

Welche Vor- und Nachteile hat HomeKit Secure Video für die Netatmo Kameras?

Apple verspricht für HomeKit Secure Video höchste Anforderungen an den Datenschutz einzuhalten. Die Daten werden verschlüsselt in der Apple Cloud abgelegt und sind laut Apple nur durch den Anwender selbst zu entschlüsseln. Gerade bei so sensiblen Daten wie Videos aus dem persönlichen Wohnbereich ist das ein sehr gutes Argument. Integriert ist die Erkennung von Personen, die lokal im eigenen Netzwerk erfolgt (auf einem Apple TV, HomePod oder einem iPad als Steuerzentrale). Bisher habe das noch nicht getestet aber damit wäre auch die Außenkamera in der Lage, Personen zu erkennen was bislang nur die Innenkamera konnte. Voraussetzung zur Nutzung ist ein Speicherplan von 200 GB für eine Kamera (Preis aktuell 2,99 € pro Monat) und 2 TB für bis zu fünf Kameras (9,99 € pro Monat). Die Videos werden für 10 Tage gespeichert und die Datenmenge wird nicht auf den Gesamtspeicher angerechnet. Wenn man ein Video dauerhaft speichern möchte, ist das problemlos möglich. Man kann das Video auswählen und manuell in die Cloud speichern.

Im Gegensatz zur Security App kann die Home App nicht zwischen Menschen, Tieren und Fahrzeugen unterscheiden was ich persönlich sehr schade finde aber vielleicht seitens Apple noch nachgerüstet wird (die WWDC 2021 steht ja demnächst an…).

Die Erklärung von HomeKit Secure Video von Netatmo im Video

Die Erklärung von HomeKit Secure Video von Netatmo im Video

Eve Aqua ist eine Bewässerungssteuerung für HomeKit die einfach an einen Wasserhahn angeschlossen wird und sich anschließend bequem mit dem iPhone einrichten lässt. Intelligente Bewässerungsprogramme ersparen so das tägliche Gießen des Gartens. Ich wollte wissen, wie einfach sich das Gerät installieren und einrichten lässt und habe es ausprobiert.

Die Messe Light + Building 2020 wurde auf Herbst verschoben. Der deutsche Hersteller professioneller Elektroinstallationstechnik Eltako präsentiert dort spannende neue Produkte für die intelligente Haussteuerung. Vor allem die Unterputz-Aktoren mit HomeKit-Zertifizierung sowie Bluetooth und WiFi sind beachtenswert. Ebenso interessant sind die Funk-Rohrmotoren mit integriertem EnOcean Modul sowie die Friends of Hue Taster.

Für Nutzer von Netzwerkkameras im privaten Haushalt brachte die gestrige Apple Keynote der WWDC 2019 eine interessante neue Funktion für HomeKit:

Das ganze nennt sich HomeKit Secure Video und funktioniert so: Viele der auf dem Markt verfügbaren Netzwerk-Kameras für Haus und Garten speichern die Video-Daten online in einer Cloud, um dem Anwender einen bequemen Zugriff zu ermöglichen und die Daten zu analysieren um beispielsweise zwischen Menschen, Tieren und Objekten zu unterscheiden. Diese Speicherung auf Servern des Herstellers bzw. von Dienstleistern des Herstellers birgt ein potenzielles Risiko und niemand möchte gerne, dass Aufnahmen aus seinem privaten Haushalt im Internet gespeichert werden.

Apple verspricht hierfür eine sichere Lösung: Die Video-Daten landen zuerst einmal lokal auf einem Apple TV, HomePod oder einem iPad (als HomeKit Hub) und werden hier analysiert. Anschließend werden die Daten mit einer Ende-zu-Ende Verschlüsselung in die iCloud übertragen, so dass nur noch der Anwender selbst diese Daten lesen kann.

Ein wie ich finde sehr interessanter Ansatz der dem Sicherheitsempfinden vieler Anwender entgegen kommt. Folgende Hersteller sind im ersten Schritt dabei: NETATMO, logitech und eufy security.

Das sind die Konditionen und Kosten dieses Services:

  • 10-Tage Speicherung der Daten
  • Keine Anrechnung auf das Speicherlimit
  • Bei 1 Kamera wird ein iCloud-Speicherplan mit mindestens 200GB benötigt, der aktuell 2,99 € monatlich kostet
  • Für bis zu 5 Kameras benötigt man einen 2TB Plan (derzeit 9,99 € monatlich)
  • Ende-zu-Ende Verschlüsselung

 

NUKI Smart Lock 2.0 mit Türsensor, HomeKit und ZigBee im Test
Die seit kurzem verfügbare Version 2.0 des NUKI Smart Locks bietet neben der von vielen Anwendern ersehnten Apple HomeKit-Unterstützung auch einen Türsensor, ZigBee sowie Bluetooth 5 und verspricht bessere Performance. Ich habe das neue NUKI getestet und mit dem Vorgängermodell verglichen.

Bereits im September 2017 angekündigt ist nun auch für die smarte Innenkamera (früher „Welcome“) ein Software-Update verfügbar, das die HomeKit-Funktionalität nachrüstet. Hier ein kleines Tutorial, wie das Update mit Hilfe der iOS-App durchgeführt werden sollte.

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OPUS Bridge – Einfache Nachrüstung für Unterputz-Schalter

Mit den OPUS Bridge Komponenten lassen sich Unterputz-Schalter (Ein-/Aus, Dimmer, Rollladen) ganz einfach ersetzen. Danach kann man die Beleuchtung oder die Rollläden wie gewohnt über den lokalen Taster oder alternativ via EnOcean-Funk gesteuert werden. Bei Verwendung des kürzlich vorgestellten OPUS SmartHome Gateway werden alle Geräte auch in Apple HomeKit integriert. Das klingt nach vielen Möglichkeiten, deshalb habe ich mir ein Bridge Modul etwas näher angesehen.

Der Batteriewechsel des HomeKit Tür- und Fenstersensors Elgato Door & Window ist eigentlich recht einfach – wenn man weiß, wie es geht und welche Ersatzbatterie benötigt wird.

Nach etwas mehr als 12 Monaten zeigte mein HomeKit Tür- & Fenstersensor Elgato Eve Door & Window kürzlich einen niedrigen Batteriestand. Die Demontage und Bestellung der Ersatzbatterie war etwas knifflig. Nachfolgend alle wichtigen Informationen zur Demontage und was man bei der Bestellung der Ersatzbatterie beachten sollte.

Die Macher von homee hatten in der Roadmap für 2018 für das erste Update des Jahres eine Überraschung angekündigt. Diese ist absolut gelungen denn eine Anbindung an das Apple HomeKit-Universum bietet bislang kein anderer Anbieter einer komplexen SmartHome-Lösung. Aktuell befindet sich die HomeKit-Anbindung noch in der Beta-Phase.