cloudrain die intelligente Gartenbewässerung

CloudRain – smarte Gartenbewässerung

Nach dem extrem trockenen Sommer 2018 klingt das Versprechen „optimal bewässern – ganz ohne Aufwand“ sehr verlockend. Auf Basis lokaler Wetterdaten erstellt CloudRain einen individuellen Bewässerungsplan für den Garten und kümmert sich um die perfekte Bewässerung der Pflanzen. Ich wollte deshalb gerne wissen, wie das System funktioniert.

Controller

Der Controller kann sowohl im Haus als auch außen montiert werden. Er benötigt eine Steckdose und verbindet sich über WLAN mit dem Heimnetzwerk.
Zusätzlich kann er bis zu fünf verkabelte Ventile ansteuern (24 VAC).

App

Über die App wird das System eingerichtet und die Bewässerungspläne festgelegt. Man richtet darüber den Controller ein, fügt das Ventil hinzu und definiert die Bewässerungspläne. Voraussetzung ist dafür ein Benutzerkonto bei CloudRain.

Installation

Das von mir getestete Starterset enthielt den Controller und ein Funk-Ventil. Das Ventil lässt sich an Wasseranschlüssen von 1 Zoll (G1’’) und auch ¾ Zoll (G3/4’’) anschließen (Adapter liegt dabei). Es verfügt über einen ¾ Zoll (G3/4’’) Ausgang. Dort können alle handelsüblichen Schlauchanschlüsse montiert werden.

Als erstes lädt man sich die CloudRain-App aus dem Appstore (erhältlich für iOS und Android). Zur Nutzung des Systems ist es erforderlich, dass man einen Account beim Hersteller anlegt.

Nach erfolgreicher Registrierung wird der Controller hinzugefügt. Nach dem Anschluss an die Spannungsversorgung baut dieser zur Ersteinrichtung ein eigenes WIFI-Netz auf. Man verbindet also sein Smartphone mit diesem Netz und folgt den Anweisungen der App.

Danach richtet man eine „Zone“ ein und fügt das Ventil hinzu. Das funktionierte bei mir auf Anhieb ohne Probleme und nach kurzer Zeit konnte ich einen ersten Zeitplan für meinen Garten festlegen.

Beim Zeitplan lassen sich die gewünschten Wochentage auswählen und dann entweder eine feste Uhrzeit festlegen mit entsprechender Dauer der Bewässerung oder man wählt stattdessen „morgens“ oder „abends“ aus. Die Option „Smart Watering“ passt laut Hersteller die Bewässerung an die aktuellen Wetterbedingungen an. Dies habe ich jedoch nicht ausprobiert.

Preis und Bezugsquellen

CloudRain gibt es im Starterset bestehend aus Controller und einem Ventil für 249€ und im Set mit zwei Ventilen für 339€.

Die Einzelkomponenten kosten 159€ (Controller) und 99€ (Ventil). Erhältlich ist das System direkt im Shop des (deutschen) Herstellers unter www.cloudrain.de/shop

Mein Eindruck

Die Installation von ClouRain verlief absolut problemlos, innerhalb kurzer Zeit hatte ich das System am Laufen. Die App ist einfach zu bedienen und ermöglicht die umkomplizierte Konfiguration eines Bewässerungsplans.

Auf Nachfrage teilte mir der Hersteller mit, dass die Einbindung in Amazon Alexa und Google Home in Planung sind, ebenso eine allgemeine API zur Integration in andere SmartHome-Systeme. Dies soll innerhalb der kommenden drei Monate erfolgen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist auch die Integration in IFTTT geplant.

SmartHome bzw. SmartGarden Geräte sind für mich erst dann wirklich intelligent, wenn sie sich mit anderen Komponenten der Hausautomation verbinden lassen. Deshalb freut es mich, dass CloudRain diese Funktionalität demnächst anbieten kann.

Durch diese Öffnung für andere Systeme lassen sich dann beispielsweise auch andere Geräte wie ein Feuchtigkeitsmesser für den Boden integrieren oder auch intelligente Szenen anlegen. Es macht nämlich nicht so richtig Spaß, wenn man gemütlich im Liegestuhl liegt und plötzlich die Rasenbewässerung startet. Auch so mancher Mähroboter ist etwas wasserscheu und hier ist es unbedingt notwendig, dass die Systeme mit einer Anwesenheitserkennung ausgestattet sind.

CloudRain ist ein interessantes System mit Potenzial und es freut mich, dass es mittlerweile so viele StartUps aus Deutschland mit vielversprechenden Innovationen gibt.

Hinweis

Das Starterset wurde mir freundlicherweise vom Hersteller für diesen Test zur Verfügung gestellt.

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